Straßenfußball für den Frieden
Die Frage zum Verhältnis zwischen Fußball und Frieden war hier schon einmal Thema. Deutschland ist nun ausgeschieden, aber das Team fx united aus Berlin scheint in der Straßenfußball-WM noch gut dabei zu sein, wenn ich das richtig überblicke (PDF). Ich hab das erst nur am Rande mitbekommen, aber das scheint wirklich eine Runde Sache zu sein. Die Streetfootball-WM bezieht sich auf interkulturelle Verständigung und Frieden. Gute Sache.
Kicken für den Frieden (radio.ard.de, 30.6.2006)
Ein kolumbianischer Nationalspieler wird 1994 in Medellin erschossen, weil er bei der Fußball-WM in den USA ein Eigentor geschossen hatte und Kolumbien damit ausschied. Dieser Mord ist für den deutschen Sportwissenschaftler Jürgen Griesbeck ein Wendepunkt.
Sein Team erfindet eine neue, friedlichere Art des Fußballs: In den kleinen Mannschaften der Favelas spielen immer mindestens zwei Frauen mit, von denen eine das erste Tor erzielen muss. Es gibt auch Punkte für faires Spiel.
“Futbol por la Paz”, der Friedens-Fußball, ist heute ein Riesenerfolg. 30.000 Jugendliche spielen mit, und Griesbeck, inzwischen zurück in Berlin, organisiert mit Unterstützung von Jürgen Klinsmann zur WM in Deutschland eine Parallel-WM des Straßen-Fußballs.
Flash-Seite mit Musike: streetfootballworld festival 2006
Ein wenig mehr Hintergrund: global.streetfootballworld






